09.08.2017

Rennbericht Richard Feulner- mit Formel 2 am Berg


Am Sonntag, 30.Juli,  waren 97 Fahrer der Einladung von Organisator Hans Schrüfer (Bamberger AC) zur 

11. "Historic Sounds of Würgau" gefolgt. 

Diese Gleichmäßigkeitsprüfung findet alle 2 Jahre auf der legendären Bergstrecke am Rande der Fränkischen Schweiz statt, auf der schon in der 30er Jahren Bergrennen gefahren wurden. Es waren damals keine geringeren als Rudolf Caracciola oder Manfred von Brauchitsch am Start.    
Eingeladen waren auch die aktiven Fahrer der GLPpro Thomas Kleber (Ford GT40), Armin Lixl  (BMW 2002ti) und Richard Feulner (Martini-BMW Formel 2).  Sie gaben dort eine gute Vorstellung ab und zeigten daß sie nicht  nur auf der Rundstrecke ihre Fahrzeuge beherrschen.


06.08.2017

Bremsscheiben abdrehen- Hilfe!!!

Liebe Freunde,

heute brauche ich (alex2stroke) EURE Hilfe!

An meinem DKW vibrieren/schlagen immer wieder die Bremsscheiben Durchmesser 210 mm, Dicke neu 9,2 mm. Das nervt ...

Ich weiss- es gibt Geräte, die das beidseitige Abschleifen/-drehen sogar an der Achse machen. Nützt mir nichts!
Meine Scheiben sitzen am Getriebeflansch!


Also muss man das mit einer freistehenden Maschine (Art Drehbank) machen, auf die die Scheibe
präzise geführt auf einem Flansch befestigt wird. Dann wird mit zwei Stählen gleichzeitig und beidseitig die Scheibenoberfläche abgedreht.

Solche Maschinen gibt es auch.

Wer von euch kennt eine Firma, die das macht und kann!?
Am liebsten natürlich Grossraum Frankfurt/Main.

Alle Hinweise werden gern angenommen- dafür herzlichen Dank!

Antwort entweder hier oder per email an alex2stroke@gmail.com.
Oder whatsapp 0172-6634833.


Herzlichen Dank!

17.07.2017

170714 Schleiz Nachlese, Bombenstimmung!





Heute ist Montag, der 17.7.2017. Langsam komme ich wieder „runter“ von der Anspannung der letzten vier Tage und zum Teil auch der Wochen der Vorbereitung vorher.

Wir, der VFV mit DHM und GLPpro wollten in Schleiz unser grosses Motorsport-Sommerfest feiern. 
Die Erstauflage dafür fand 2016 auf der traditionsreichen Rennstrecke „Schleizer Dreieck“ statt. 
Wir nannten sie 1. VFV-Oldtimer GP „Freddy Kottulinsky Revival“. 

Dies sollte erinnern an den grossen Sohn der Stadt Schleiz, der in den 1960er bis 80er Jahren mit seinen motorsportlichen Erfolgen zigtausende Zuschauer an die Rennstrecke lockte. Geliebt wurde er auch, weil er sich bei einem Rennen in ein Mädchen aus dem Ort verliebt hatte und sie auch bald heiratete. Und, weil er ein toller Sportsmann „zum Anfassen“ war.

Zu DDR-Zeiten war das Schleizer Dreieck im Motorsportkalender des Ostblocks eine feste Nummer. Die Rennen für Motorräder, Tourenwagen und Formelwagen waren legendär, ebenso die Stimmung unter den Zuschauern und auch im Fahrerlager. Viele der Kämpen dieser Tage nutzen auch heute die Gelegenheit, sich hier wiederzutreffen. Viele bringen ihre Rennfahrzeuge von damals mit und freuen sich, sie im Rahmen unserer Veranstaltung präsentieren zu können.
Und es soll keiner glauben, dass da eine Horde alter Zausel da langsam im Kreis herumzuckelt!

Nein, da wird gefahren, als wäre die Zeit stehengeblieben. Allerdings Fahren mit der Abgeklärtheit des Alters- also ohne tierischen Ernst und ohne den unbedingten Siegeswillen vergangener Tage. Mehr zählt es, das Fahrzeug in gutem Zustand zu erhalten. Für das nächste Jahr genauso wie für die Nachwelt!

2016 war also ein Anfang. Oder, aus anderem Blickwinkel, der Probegalopp für hoffentlich weitere Veranstaltungen in den Folgejahren. 
Rund um die Vorbereitungen dafür gab es viel abzusprechen mit Bürgermeister, Betreibergesellschaft, der örtlichen Presse, dem Fernsehen usw. Viele, viele mussten gefragt werden, ihre Einwilligung für dies und das geben, manche mit leichtem Druck- auch harte Nüsse waren zu knacken.
Aber wir alle Beteiligten zusammen haben es geschafft und von 0 auf 100 eine schon ganz gute Veranstaltung auf die Beine gestellt. 
Leider war das Wetter eher gruselig und zog nur wenige Zuschauer unter Regenschirmen an die Strecke.
Aber alles andere stimmte. Besonders erfreute die Superstimmung unter den vielen Teilnehmern, obwohl wir Auto-Piloten nicht gezeitet fahren durften- wohl aber im Rahmen von „Präsentationen“.
Dabei ist es geblieben.

2017 wurde nun alles noch besser, noch schöner, noch grösser mit noch viel mehr Teilnehmern und mindestens der gleichen Begeisterung wie im Vorjahr. Und das Wetter spielte mit! Wunderbare Mischung von leichten Quellwolken und Sonne mit nur ganz seltenen kurzen Regenschauern sorgte für gute Laune unter Fahrern wie Begleitern als auch Zuschauern. Nicht zu heiss- die Motoren dankten es.

Ein Riesenstarterfeld von 200 Wagen und 400 Motorrädern aus allen Teilen Deutschlands und auch den angrenzenden Ländern präsentierte einen grossen Überblick über die Entwicklung der Rennfahrzeuge vor und nach dem Krieg.
Entwicklung hauptsächlich der Technik, die Privatfahrern zur Verfügung stand. Und gerade diese bewiesen ein beeindruckendes Mass an Kreativität, wenn es darum ging, hier und da nochmal ein paar PS zusätzlich zu finden.
Viele dieser tollen Konstruktionen fanden sich bei unserer Veranstaltung zum Stelldichein zusammen. 

Dieses Jahr haben wir erstmals einen 75 min Lauf durchgeführt und „Langstrecke“ genannt (statt ansonsten ca. 20 min).
Die Idee wurde von den Fahrern begeistert aufgenommen und ein grosses Starterfeld war die Belohnung.
Auch die Taxifahrten (Zuschauer fahren drei Runden im Rennauto mit) gegen Mittag hinterliessen grosses Interesse und Begeisterung. Immer wieder waren Worte zu hören wie: „In getunten Autos sind wir ja schon mal mitgefahren. Aber hier in einem richtigen Rennwagen geht es ja total krass ab“. Danke für das Kompliment, so isses!


Im Vorfeld taten sich ganz besonders einige Charakterköpfe aus der Region hervor, die ich hier doch erwähnen möchte:

Der unermüdlich im Hintergrund organisierende Roland Wetzel, ein Sympath erster Ordnung, zusammen mit den Presseköpfen Jürgen Müller und Wolfgang Grimm, die im Team viel Werbung in den Medien machten, ein fantastisches Programmheft erstellten und vor Ort im besten Sinne für gute PR sorgten. „Gut“ heisst, uns alle so zu präsentieren, dass wir auch für das nächste Jahr gern gesehene Gäste der Stadt Schleiz und der Region sein werden.
Dank auch den Berichterstattern von MDR, Antenne Thüringen und Vogtland Radio.

Nicht zu vergessen die vielen Zuarbeiter, ohne die eine solche Grossveranstaltung nicht möglich wäre.
Von der Rennleitung zum Streckensprecher zu den Streckenposten, der Feuerwehr, den Ordnern im Fahrerlager, beim Vorstart. Und- ja, auch das ist wichtig, die, die für Sauberkeit sorgten. Für saubere Toiletten und Duschen.
Es sind auch viele Kleinigkeiten wie diese, die für ein gutes Gesamtbild entscheidend sind!

Mit aller Bescheidenheit möchte ich aber auch unser O-Team um Felix Vaillant und Wolfgang Ziegler für die Wagen und 
Wolfgang Schmidt für die Motorräder nennen. O steht für Organisation und ohne die geht’s nicht!
Ob sie oder das Nennbüro oder die technische Abnahme oder der Rennleiter- alle haben ihren Anteil an unserem gemeinsamen Erfolg.
Auch ihnen unseren Dank dafür, dass sie für die vielen kleinen und grossen Anfragen, Problemchen und Probleme immer ein Lösung gefunden haben. Ständig mit dem Telefon am Ohr, von morgens bis abends …

Na? Und was habe ich noch nicht erwähnt? Das grosse Festzelt für alle!
Dieses Jahr noch grösser als im Vorjahr war ab 6 Uhr morgens Frühstück zu haben, mittags etwas Warmes und abends erst recht ordentliches Essen der Art, wie sie Rennfahrer gern haben. Zu zivilen Preisen.

Mich hat es besonders gefreut, zu allen Zeiten Gruppen von Menschen zusammensitzen zu sehen, die sich über ein gemeinsames Hobby gefunden haben und hier ihr Fest auf ihre Weise gefeiert haben. 
Im Zelt, im Biergarten und eigentlich überall im Fahrerlager.
Das ist ein ganz wichtiger Punkt für den Zusammenhalt unter uns Freunden des historischen Rennsports!


Zuletzt: Euer alex2stroke hat genügend Fotos und Filmschnipsel zusammen, um daraus wieder einen youtube-Film zu machen. Bitte gebt mir noch etwas Zeit …